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3.Stock:

Räume 1 und 2:

Römerzeit (15 v. Chr.-450 n. Chr.)
Funde aus den frühkaiserzeitlichen Kleinkastellen bei Nersingen und Neu-Ulm/Burlafingen einschließlich des Modells des Kastells von Nersingen, der Legionärshelm aus Neu-Ulm/Burlafingen, die Figur eines Legionärs mit voller Bewaffnung, die Funde aus den Grabungen im spätrömischen Kastell Kellmünz, einschließlich der aus den Festungsmauern gebrochenen Marmorfiguren und eines Säulenkapitels, die römischen Siedlungsfunde aus Senden/Wullenstetten, Vöhringen, Nersingen/Strass sowie die Funde aus den römischen Friedhöfen von Nersingen/Strass und bei Nersingen/Unterfahlheim.

Abb. 13 Modell des römischen Kleinkastells bei Nersingen/Leibi

 

 

Abb. 14 Legionärshelm von Burlafingen

 

 

Abb. 15 Grabfunde vom römischen Friedhof Strass

 

 

Abb. 16 Grabfunde vom römischen Friedhof Unterfahlheim

 

 

Abb. 17 Kastell Kellmünz

 

 

Abb. 18   Funde aus dem Kastell Kellmünz

 


Raum 3:

Frühes Mittelalter (450-1000 n. Chr.) Darstellungen der Tracht und Ausstattung von alamannischen Männern und Frauen; Grabfunde aus der Apothekerstraße in Illertissen, Modell und Pläne der ältesten im Landkreis nachgewiesenen Kirche St. Laurentius von Elchingen/Thalfingen.

 

Abb. 19 Alamannische Grabfunde aus Illertissen

 

 

Abb. 20 Modell der frühmittelalterlichen Kirche von Thalfingen

 

Wenn all die oben aufgezählten Objekte tatsächlich auf Dauer im Depot landen würden, würde auch die Vor- und Frühgeschichte unseres Raumes für die kommenden Generationen völlig verloren gehen. Für die Bewohner der Stadt und des Landkreises Neu-Ulm gingen durch die Schließung wichtige Bezüge zur Geschichte des Lebensraumes, der Identitätsfindung verloren, für zahlreiche Schulklassen aller Schularten, die Möglichkeit, die Vor- und Frühgeschichte des Heimatraumes modern, museumspädagogisch durchdacht und lehrplankonform präsentiert zu bekommen und zu erfahren. Die archäologische Abteilung des Ulmer Museums, das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren oder das Günzburger Heimatmuseum bieten hierfür keinen adäquaten Ersatz.
Unter dem Eindruck der drohenden Museumsschließung erschien es geboten, einen Freundeskreis der Archäologie, des Archäologischen Museums Neu-Ulm, ins Leben zu rufen und damit nachhaltig zu  bekunden, dass es auch Menschen gibt, denen die archäologisch erfassbare Geschichte unseres Raumes und deren museale Präsentation am Herzen liegt.
29. November 2007 fanden sich 16 Personen zur Gründung des Vereins „Freunde des Archäologischen Museums Neu-Ulm und der Archäologie im Landkreis Neu-Ulm“ in Pfuhl ein.
Dem Verein gehören inzwischen 71 Mitglieder (stand Oktober 2010) an, darunter 3 Gemeinden und 2 Firmen sowie der aus ca. 10 Mitgliedern bestehende ZAWiW-Arbeitskreis Vor- und Frühgeschichte der Universität Ulm.

Im Herbst 2008 wurden die Museumsausstellung abgebaut und die Bestände in ein Zwischendepot umgelagert.



Abb. 21 Die Großgefäße des Illerberger Herrengrabes werden von Mitarbeitern der Kreisarchäologie aus der rekonstruierten Grabkammer entnommen. 

 

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